
Die Instandhaltung von Anfang an richtig aufsetzen – für eine weltweit einzigartige Produktionsanlage.
Unser Kunde istein weltweit führendes Technologieunternehmen, das innovative Lösungen für die Energiewende entwickelt. Im Rahmen des Projekts entstand eine völlig neue Produktionsanlage auf Basis einer neuartigen Technologie – mit Anlagen undProzessen, die es in dieser Form bisher nicht gab.
Die Anlage solltevom ersten Betriebstag an höchste Standards erfüllen: maximale Verfügbarkeit,stabile Betriebsabläufe und langfristige Effizienz. Dafür setzte der Kunde aufeine Instandhaltungsstrategie der vierten Generation – geprägt von Predictive Maintenance, proaktivem Handeln und einem konsequenten Lifecycle-Ansatz.Gesucht war keine klassische reaktive Instandhaltung, sondern eine zukunftssichere Lösung auf höchstem Niveau.
Unser Kundeverfügte über langjährige Erfahrung im Betrieb industrieller Anlagen. Dieses Projekt stellte jedoch eine besondere Herausforderung dar: Die Technologie warneu, die Ausrüstung einzigartig und es existierten keine historischen Daten alsGrundlage.
Das Ziel war eine Instandhaltungsorganisation auf Weltklasseniveau. Gleichzeitig standen sie vortypischen Herausforderungen:
Entscheidend wardeshalb, die Lücke zwischen Projektabschluss und späterem Anlagenbetrieb zuschließen und die Anlage bereits vor der Übergabe betriebsbereit (Ready for Operation – RFO) zu machen.
Unsere Aufgabe bestand darin, sicherzustellen, dass die Anlage bereits vor Betriebsaufnahme für eine professionelle Instandhaltung vorbereitet war. Dafürmussten qualitativ hochwertige Daten, funktionierende Systeme und klardefinierte Prozesse vom ersten Tag an verfügbar sein
1. Maintenance Management System (MMS)
Gemeinsam mit dem Top-Management entwickelten wir die Instandhaltungsphilosophie sowie diestrategischen Ziele. Darauf aufbauend erstellten wir das MMS-Dokument, das die Instandhaltungsorganisation,Prozesse, Rollen und Workflows beschreibt und deren konsequente Umsetzungsicherstellt.
2. ERP Struktur und Konfiguration
Wirkonfigurierten das ERP-System (SAP PM) und entwickelten eine vollständigeAnlagenstruktur, die die tatsächliche Installation präzise abbildet.
3. Hochwertige Stammdaten
Wir erfassten,strukturierten und validierten sämtliche Anlagendaten, technische Objekte,Ersatzteile sowie Stücklisten und stellten sicher, dass alle Informationen denrichtigen Assets eindeutig zugeordnet waren.
4. Verknüpfungder Technischen Dokumentation mit den Assets
Wir prüften,validierten und strukturierten die gesamte Technische Dokumentation,sodass sie im täglichen Instandhaltungsbetrieb jederzeit verfügbar,nachvollziehbar und zuverlässig nutzbar ist.
5. Instandhaltungspläneab dem ersten Betriebstag
Wir erstelltensämtliche Instandhaltungspläne und spielten diese in das System ein, sodassalle Instandhaltungsaktivitäten unmittelbar mit der Übernahme durch den Betriebverfügbar waren.
6. Analysekritischer Ersatzteile
Durch einesystematische Analyse kritischer Ersatzteile stellten wir sicher, dass dieerforderlichen Komponenten rechtzeitig verfügbar sind und das Risikoungeplanter Stillstände aufgrund fehlender Ersatzteile minimiert wird.
7. Schulungund Onboarding
Wir schulten dasBetriebsteam sowohl im Umgang mit dem System als auch in den Prinzipien derInstandhaltung der vierten Generation. Besonderes Augenmerk lag auf derBedeutung hochwertiger Daten, einer konsistenten Rückmeldung vonInstandhaltungsmaßnahmen und dem langfristigen Nutzen für den Anlagenbetrieb.
Zentrale Ergebnisse
Auch ohne dieseGrundlage hätte die Anlage den Betrieb aufnehmen können. Die nachträgliche Bereinigung fehlender Daten, unklarer Strukturen und ineffizienter Prozessehätte jedoch erhebliche Kosten und Aufwand verursacht.
Stattdessenstartete unser Kunde vom ersten Tag an mit einer professionell aufgebautenInstandhaltungsorganisation – von Beginn an auf einem soliden Fundament.
Systeme schaffennur dann Mehrwert, wenn die Menschen ihnen vertrauen. Viele Anbieter lieferneinzelne Bausteine – beispielsweise Strategieentwicklung, ERP-Konfiguration,Instandhaltungsdaten oder die Migration von Stammdaten. Nur wenige verbindenalle Elemente zu einem funktionierenden Gesamtsystem.
Wir vereinenSystemkompetenz, konsequentes Datenmanagement und tiefes operativesVerständnis. Dabei entwickeln wir Instandhaltungssysteme konsequent aus derPerspektive der Menschen, die täglich damit arbeiten.
Ein System istnur dann nachhaltig erfolgreich, wenn die späteren Anwender es akzeptieren undaktiv nutzen. Deshalb beziehen wir sie frühzeitig ein und schaffen Akzeptanz,Verantwortungsbewusstsein und langfristigen Nutzen.
Durch die engeVerzahnung von Instandhaltungsorganisation, Systemen, Daten und Menschenstellen wir sicher, dass die Instandhaltungslösung nicht nur technisch korrektumgesetzt wird, sondern auch im täglichen Betrieb effizient und praxisgerechtf unktioniert.
