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Generalüberholung einer Offshore-Gasverdichteranlage – termingerecht, sicher und ohne Produktionsverluste
Unser Kunde ist ein weltweit führendes Energieunternehmen mit Offshore-Produktionsanlagen für Öl und Gas. Die komplexe Infrastruktur erstreckt sich über mehrere Kontinente und erfordert einen sicheren, zuverlässigen Anlagenbetrieb, um die Energieversorgung jederzeit sicherzustellen und gleichzeitig höchste Sicherheits- und Umweltstandards einzuhalten.
Nach jahrelangem Offshore-Betrieb musste einer der Gasverdichterstränge unseres Kunden umfassend überholt werden. Die Anlage bestand aus zwei Verdichtern, einem Getriebe sowieeiner Gasturbine – sämtliche Komponenten sollten innerhalb eines einzigen dreiwöchigen Shutdowns vollständig überholt werden.
Das Ziel war klar: Produktionsverluste auf ein Minimum reduzieren und die Anlagetermingerecht wieder in Betrieb nehmen.
Generalüberholungen auf Offshore-Anlagen zählen zu den anspruchsvollsten Projekten der Instandhaltung. Mehrere OEMs, enge Wetterfenster, voneinander abhängige Systeme und ein fest definiertes Shutdown-Zeitfenster lassen keiner lei Raum für Fehler.
Kommt ein Lieferant in Verzug, arbeitet ein Team nach unterschiedlichen Vorgaben oder versagt die Koordination, wirken sich Verzögerungen unmittelbar auf den gesamten Projektablauf aus.
Hinzu kommt:
Für unseren Kunden war ein Scheitern keine Option. Produktionsausfälle, Arbeitssicherheit und regulatorische Anforderungen standen gleichermaßen auf dem Spiel.
Gesucht wurde deshalb ein Partner, der die Gesamtverantwortung übernimmt – von der Beschaffung über die Projektvorbereitung und Koordination aller Gewerke bis hin zur Steuerung mehrerer OEMs.
Wir verfügten bereits über umfangreiche Erfahrung bei der Überholung einzelner Bereiche von Gasverdichtersträngen. Die vollständige Generalüberholung eines kompletten Verdichterstrangs innerhalb eines einzigen Shutdowns stellte jedoch auch für uns ein neues Projekt dieser Größenordnung dar.
Wie bei vielen Offshore-Projekten entwickelte sich der Leistungsumfang im Projektverlauf deutlich weiter als ursprünglich geplant.
Zu Beginn unterstützten wir den Kunden bei der Planung, der Ersatzteilstrategie und der Definition spezieller Werkzeuge. Mit zunehmender Detailtiefe wurde jedoch schnell deutlich, dass deutlich mehr erforderlich war:
Aus einer beratenden Rolle wurde schließlich die vollständige Projektverantwortung – von der Beschaffung bis zur Inbetriebnahme.
1. Projektvorbereitung und Planung
Bereits ein Jahr vor dem geplanten Shutdown identifizierten wir sämtliche kritischen Ersatzteile, entwickelten und konstruierten notwendige Spezialwerkzeuge sowie definierten Hebe- und Handhabungsverfahren, damit während des Anlagenstillstands keine Verzögerungen entstehen konnten.
Planung, Beschaffung und Projektsteuerung erfolgten direkt im SAP-System des Kunden.
2. Scope-Management
Wir erstellten detaillierte Arbeitsaufträge, definierten die optimale Reihenfolge aller arbeiten und koordinierten sämtliche internen Ressourcen – darunter Rigger, Elektriker und Schweißer. So konnten die Arbeiten effizient durchgeführt und die Stillstands Zeit auf das notwendige Minimum reduziert werden.
3. Koordination der OEMs
Wir stimmten dreiunterschiedliche OEMs hinsichtlich Arbeitsabläufen, Freigaben und Terminplanung aufeinander ab und stellten sicher, dass alle Beteiligten nach einemgemeinsamen Projektplan arbeiteten.
4. Durchführung vor Ort
Wir verantworteten die mechanische Fertigstellung sowie die Inbetriebnahme von Gasturbine, Getriebe und Verdichtern und gewährleisteten während desgesamten Projekts die vollständige Einhaltung aller HSE-Anforderungen.
5. Integration in die Instandhaltung
Darüber hinausoptimierten wir Anlagenlayouts, Ersatzteilkits und Instandhaltungsprozesse, um eine dauerhaft hohe Anlagenverfügbarkeit auch nach der Inbetriebnahme sicherzustellen.
„Ursprünglich sollten wir den Kunden bei der Definition von Spezialwerkzeugen, der Ersatzteilplanung und der Aktualisierung der Hebeverfahren unterstützen. Das war der ursprüngliche Projektumfang. Am Ende übernahmen wir die Gesamtverantwortung bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme. Die technische Umsetzung war entscheidend – den eigentlichen Unterschied machte jedoch unsere Fähigkeit, Rigger, Elektriker, Schweißer und drei verschiedene OEMs unteranspruchsvollen Offshore-Bedingungen effizient zu koordinieren.“ – Terotech
Dank sorgfältiger Vorbereitung, enger Abstimmung aller Projektbeteiligten und umfassender technischer Expertise wurde der komplette Gasverdichterstrang innerhalb desvorgesehenen dreiwöchigen Shutdowns erfolgreich generalüberholt.
Ohne Kompromisse bei Sicherheit, Qualität oder Gewährleistung.
Das haben wir erreicht
Komplexe Offshore-Projekte verlaufen selten exakt nach Plan. Dieses schon.
Generalüberholungen scheitern selten an der eigentlichen Demontage oder Montage. Entscheidend sind eine vorausschauende Vorbereitung, eine konsequente Projektkoordination und die frühzeitige Integration der späteren Instandhaltung.
Mit Terotech profitieren Sie von:
